(djd/pt). Je mehr die Preise für Öl und Gas steigen, desto wichtiger werden alternative Energieträger. Durch die staatliche Förderung in Deutschland sind Investitionen in diesem Bereich besonders lukrativ.
Nach Wind und Sonne wird Biogas für Anleger interessant
Interessante Renditen für Anleger werden durch garantierte Erlöse aus den Erneuerbaren Energien erzielt. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet die Energieversorger, den aus regenerativen Energien gewonnenen Strom in die eigenen Netze einzuspeisen und garantiert die Abnahmepreise. Langfristig wird so eine zukunftsorientierte Alternative zu Atom- oder Kohlekraftwerken geschaffen. Andere europäische Länder und die USA haben ähnliche Förderprogramme aufgelegt. "Die Abnahmepreise für erneuerbaren Energien geben dem Anleger Sicherheit, sie sind ab der Inbetriebnahme für 20 Jahre garantiert", betont Georg Hetz, Geschäftsführer der UmweltDirektInvest-Beratungs GmbH (UDI).
Weniger bekannt als Solar und Wind ist Biogas. Sein großer Vorzug: Unabhängigkeit vom Wetter und den Jahreszeiten. Mit Biogas Geld zu verdienen, stellt auch für Landwirte eine neuartige Erwerbskombination dar. Schon deshalb werden immer mehr Biogasanlagen gebaut.
Biogas entsteht beim bakteriellen Abbau von organischem Material, wie nachwachsenden Rohstoffen und/oder Mist und Gülle. Über einen Vormischer gelangen die Rohstoffe in den sogenannten Fermenter, wo durch den Gärungsprozess Methangas entsteht. Dieses Gas wird in Strom und Wärme umgewandelt und in das jeweilige Netz eingespeist.
Als Privatanleger vom Biogas-Boom profitieren
Anbieter wie der Nürnberger Finanzvertrieb UDI wollen den Wachstumsmarkt Biogas auch für Privatanleger erschließen. Bisher realisierte Projekte zum Beispiel auf Rügen laufen planmäßig. Dort wird seit zwei Jahren Strom und Wärme für über 4.000 Haushalt produziert, das freut sowohl Anwohner als auch Anleger. Aktuelles Projekt ist die Biogasanlage Rügen II mit einem Wertzuwachs von 10,6 Prozent pro Jahr im Schnitt. Privatanleger können sich ab 5.000 Euro beteiligen (mehr unter www.udi.de).
Erneuerbare Energien werden bei Geldanlegern immer beliebter. Laut ECOreporter verbuchten diese Fonds 2009 mit einem platzierten Eigenkapital von 520 Mio. Euro ein Plus von 136 Prozent gegenüber 2008. Damit setzen die Anleger auf die anhaltende Nachfrage der Verbraucher nach Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen. Allein UDI hat seit 1998 den Bau von 355 Windkraftanlagen, 27 Biogasanlagen und 25 Solarprojekten ermöglicht. Die jährliche Bilanz: umweltfreundliche Energie für rund 1,4 Mio. Menschen, und eingesparte gut 1,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid.
Quelle: www.udi.de